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18/03: Lesung in meiner Heimatstadt

Mein "Manager" Karl hat ziemlich lange gebraucht, um mich zu überreden, dass ich auch in meiner Heimatstadt mein Buch präsentiere und daraus lese. Wieso ich anfangs gar nicht erfreut über diese Aussicht war, wo ich doch sonst keine Gelegenheit auslassen würde, für "Ystorica" Werbung zu machen?
Da gibt es doch den Spruch von Propheten im eigenen Land. Dann ist es eigentlich mein Bestreben, die öffentliche Person, die an einer hiesigen Schule Deutsch und Geschichte lehrt, von der privaten zu trennen, die Science Fiction schreibt, aber hier vermischt sich beides, ist untrennbar verbunden; ich freue mich sehr, wenn viele Menschen kommen, sich das anzuhören, aber leider werden auch etliche dabei sein, die nur deshalb kommen, weil sie wissen wollen, ob diese Person nicht vielleicht ihre Kinder verdirbt. Ein wenig überspitzt ausgedrückt.
Mir ist also etwas mulmig zumute. Daher hole ich mir Verstärkung durch Markus Scheucher, der die männlichen Parts lesen wird, und eine tolles junges Saxofonquartett - NoFoXXaS- , die für passende Stimmung und Auflockerung sorgen wird. Musik spielt in "Ystorica" ja eine große Rolle, und das Saxofon finde ich einfach - sexy.
Vielen Dank auch an Karl und Herrn Graf, die sich PR-mäßig sehr ins Zeug geworfen haben. Facebook ist vielleicht wirklich eine gute Sache.
Leicht ist es ja nicht, die Botschaft an Frau und Mann zu bringen, ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Schlimme Sitten herrschen auch an der Plakatfront: heruntergerissene und überklebte Poster von der Lesungs-Ankündigung, und das nicht zu knapp. Ich werde das nicht persönlich nehmen, sondern auf die rohen Usancen in der Medienbranche schieben und morgen Plakate nachkleben. Was soll´s!

Ein Hörtipp zum Schluss:
Peter Gabriel: My Body is a Cage http://www.youtube.com/watch?v=vcsLqgF7LVk


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